EVANGELISCH FREIKIRCHLICHE GEMEINDE BERLIN-BUTTMANNSTRAßE

subglobal1 link | subglobal1 link | subglobal1 link | subglobal1 link | subglobal1 link | subglobal1 link | subglobal1 link
subglobal2 link | subglobal2 link | subglobal2 link | subglobal2 link | subglobal2 link | subglobal2 link | subglobal2 link
subglobal3 link | subglobal3 link | subglobal3 link | subglobal3 link | subglobal3 link | subglobal3 link | subglobal3 link
subglobal4 link | subglobal4 link | subglobal4 link | subglobal4 link | subglobal4 link | subglobal4 link | subglobal4 link
subglobal5 link | subglobal5 link | subglobal5 link | subglobal5 link | subglobal5 link | subglobal5 link | subglobal5 link
subglobal6 link | subglobal6 link | subglobal6 link | subglobal6 link | subglobal6 link | subglobal6 link | subglobal6 link
subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link
subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link

Gemeindebrief Januar / Februar 2019

GEDANKEN ZUR MONATSLOSUNG JANUAR

Meinen Bogen setze ich in die Wolken, und er sei ein Zeichen des Bundes zwischen mir und der Erde
1. Mose 8,13

In dem als Monatsspruch für Januar ausgewählten Vers erfahren wir von einem die ganze Erde umfassenden Bund.  Einzelheiten, die  in den vorangegangenen Versen enthalten sind, konkretisieren diese Aussage noch. Da lässt Gott Noah wissen: „Ich richte meinen Bund mit euch auf und mit euren Nachkommen nach euch und mit jedem lebendigen Wesen, das bei euch ist, an Vögeln, an  Vieh und   an allen Tieren der Erde bei euch.“  Ein Bund mit der ganzen Schöpfung! „Der Bogen in den Wolken“ wirkt so wie eine große Umarmung, die der ganzen Erde gilt. Zugleich weist Gottes „unbereubare Gnade“ (Röm. 11, 29) auch weit in die Zukunft. Viele Hinweise im Alten Testament   zielen darauf hin, dass Gottes Liebe zu allen Völkern durch das Evangelium, das Heil in Jesus Christus, offenbar wird. Das gerade zurückliegende Weihnachtsfest hat uns in der Erinnerung an die Menschwerdung des Herrn Jesus Christus  die Erfüllung dieser Verheißung erneut nahe gebracht. Und dann weist das Zeichen am Himmel in eine weitere Zukunft. Es enthält eine endzeitliche Botschaft! Im Römerbrief lesen wir, dass „die ganze Schöpfung… die Erlösung erwartet“ (Röm. 8, 22 u. 23). Die Erfüllung dieser endzeitlichen Verheißung erwarten wir im Kommen unseres Erlösers in Macht und Herrlichkeit. 

Doch die biblische Überlieferung des Sintflutgeschehens, an dessen Abschluss Gott seinen Bund bekannt gemacht hat, enthält auch eine mahnende Botschaft. Im Matthäusevangelium fordert Jesus seine Jünger zur Wachsamkeit auf, indem er an die gleichgültige, in materielle Interessen verwickelte Haltung der Zeitgenossen Noahs erinnert, die in der Flut umkamen (Matth. 24, 37-44). Und er schließt seine ermahnende Rede mit den Worten: „Deshalb seid auch ihr bereit! Denn in der Stunde, in der ihr es nicht meint, kommt der Sohn des Menschen.“

Hören wir auf diesen Ruf zur Wachsamkeit, um in der zuversichtlichen Erwartung unseres Herrn Jesus Christus bewahrt zu bleiben. 

 

B.G.